Ich hatte schon die gleiche Webseite ca. vor 25 Jahren, hab aus gesundheitlichen Gründen vor 15 Jahren gekündigt. Seinerzeit war die Herausvorderung die vielen Baustellen in Sins, und diese wollte ich dokumentiern. Nun habe ich mich wieder entschlossen mit dem gleichen Nahmen die Webseite neu zu beleben. Mit meinem günstigen Anbieter kann ich unbegrenzte Seiten und Daten verhöfentlichen.
In der verlinkung Youtube, sind nicht alle Filmchen von mir.
Mein Kenzeichen ist unten dargestellt.
Links unten sitze ich im Rollstuhl, bei der Bergstation Männlichen. Und rechts ist ein Video wo ich mit meinem Rollstuhl off-road bin.
Lebenslauf ist unter den Bildern
Kindheit
Im Juni 1952 kam ich in Aettenschwil, einem Weiler von Sins auf die Welt. Hatte damals schon meine Eltern in Trab gehalten, sofort musste ich in die Klinik St. Anna in Luzern, wegen Erstickungsgefahr.
Knapp 2 Jahre später musste ich einen langen Fussmarch von Aettenschwil nach Sins an die Aarauerstrasse 25 machen.
Mein Vater Johann Mühlebach, hat in Sins ein Wohnhaus und eine Schreinerei mit Ausstellung gegen die Aarauerstrasse hin gebaut. Nun ziehen wir ein. Mein Vater hat die Tochter Maria vom Schreiner Bucher geheiratet, in der Verena-Kapelle Aettenschwil. Hat dann auch zugleich die Schreinerei vom Schwiegervater in Aettenschwil übernommen.
Vielleicht hat mein Vater den Wunsch, etwas Grösseres zu bauen, und sicherlich im Dorf Sins. Da hatte er schon einen Ausstellpavillon zwischen der Telefonzentrale und der Bäckerei Krähenbühl an der Aarauerstrasse.
Vater hat auch einen seperaten Raum für mein Grossvater Jakob Bucher eingerichtet. Da sass ich viel auf dem Hobelbank und sah intressant zu was der Opa so macht. Viele Stunden habe ich mit ihm verbracht, beim Mittagessen war ich fast immer an seiner Seite.
Bei mir wurde Diabetes 1, im April 1958 entdeckt. Einen Monat früher starb mein sehr lieber Grossvater; Geschwister meinten, dass dies der Auslöser für die Krankheit war.
Mein Hausarzt Dr. Renz hatte jedoch vorgängig eine andere Diagnose gestellt: Blinddarm.
Dr. Spielmann im Krankenhaus Cham Asyl, hat jedoch eine andere Diagnose, Diabetes1.
Damals war mein erster Schock, keinen Kartoffelstock zu essen, und weiter, dass ich jeden Tag mit einer langen Nadel etwas spritzen musste.
Die Spritze war damals ein Glaskolben mit Stöpsel. Diese mit den Nadeln musste jede Woche abgekocht werden und in eine spezielle Glasschüssel mit spezieller Flüssigkeit gefüllt (weiss nicht mehr, was dies war) und mit einem Metalldeckel geschlossen werden. Im Laufe der Zeit, so ca. 20 Jahre, wurden die Nadeln immer kleiner und feiner, später wurde auch die Spritze vom Glas befreit und Plastikspritzen wurden gebaut. Heute ist es überhaupt kein Problem, so fein und kurz sind die Nadeln.
Kinder von der Nachbarschaft und meine Geschwister waren oft am Bach, der an unserem Grundstück vorbeifloss, spielten und badeten und machten auch Hütten. Nach jedem Hochwasser musste dies wieder repariert oder sogar neu aufgebaut werden.
Wir mussten viel in der Werkstatt arbeiten: Bei der Hobelmaschine hinten die Stücke herausnehmen und auf die bereitgestellten Böcke legen. Beim Leimofen die Brennkessel mit Späne befüllen. Beim Furnieren die Klebebänder mit heissem Wasser abschaben. Die Älteren waren im Holzschopf und Bretter beigen. Da haben wir sehr gut gestapelt und auch zwei Holzbeigen mit den Zwischenhölzern verbunden. Wieso? Mit Nachbarskindern haben wir im Holzschopf Verstecken gespielt, da durfte ja keine Holzbeige umfallen. Die Eltern sind immer nachschauen gegangen, und ermahnten uns immer.
Jugend